Die Saftfasten-Kur – Fasten mit Power

Weil Obst- und Gemüsesäfte - genau wie das Leben - bunt, gesund und lecker sind.

Heißt es Saftfasten oder Saftkur?

Wahrscheinlich hast Du beides schon gelesen und fragst Dich was der Unterschied ist.  

Der Begriff Fasten wird vielfältig für verschiedene Formen des Verzichts genutzt.

Wir sprechen von Saft- oder Molke- oder auch Basen-Fasten.

Selbst bei Wikipedia finden wir bei der Definition des Begriffes „Saftfasten“, dass dies eine spezielle Form des Heilfastens ist.

Wenn man es ganz genau nimmt ist das nicht richtig.

Wir wissen ja, dass beim Heilfasten der Körper seine Energie aus den gespeicherten Reserven – also von innen – bezieht. Erfreulicherweise werden unsere Fettreserven dabei besonders aufgeräumt.

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Lese gern dazu meinen Blogartikel „Heilfasten nach Buchinger – Geschichte und Wissenswertes“

Da Du hier auf meiner Fasten-Webseite bist, verwende ich gern weiterhin den Begriff SAFTFASTEN.

Was genau ist Saftfasten?

Beim Saftfasten verzichten wir – wie auch beim Heilfasten – bewusst für eine gewisse Zeit auf feste Nahrung.

Wir reduzieren unsere tägliche Kalorienzufuhr auf ca. 750 kcal und beziehen diese vorrangig aus frischen, kaltgepressten Säften. Man spricht beim Saftfasten von einer kalorienmodifizierten Form des traditionellen Heilfastens.

Wie viel Du davon trinkst, kannst Du für Dich ausprobieren.

 

Es werden 1,0 bis 1,5 Liter/Tag empfohlen. Weiterhin trinkst Du viel Tee, Mineralwasser und Gemüsebrühe.

Die Gemüsebrühe ist optional, da Du viele Vitamine und Nährstoffe aus den Säften erhältst.

Wie lange kann man eine Saftfasten-Kur machen?

Du kannst so eine Saftfasten-Kur für 3 Tage durchführen oder so lange Du möchtest.

 

Wenn Du grundsätzlich gesund bist, ist es unproblematisch bis zu 30 Tage eine Kur durchzuführen.

Ich empfehle mindestens 5 Tage – denn beim Fasten in jeder Form braucht der Stoffwechsel 2 Tage um sich umzustellen.

Bei einer Fastendauer von nur 3 Tagen, können sich die Wirkungen des Fastens nur wenig zeigen.

Wenn Du es aber einfach mal für Dich ausprobieren möchtest ist ein Start mit wenigen Tagen besser als gar kein Start!

Wie wirkt Saftfasten?

Beim Saftfasten geht es – wie beim Buchinger-Heilfasten – darum, den Stoffwechsel für eine gewisse Zeit zu entlasten.

Die Wirkungen sind deshalb ähnlich, beim Heilfasten allerdings intensiver.

Weil wir beim Saftfasten mehr Energie zu uns nehmen, wird die Zufuhr von innen nicht so stark beansprucht.

Die Gewichtsreduzierung ist beispielsweise bei einer Heilfastenwoche höher als beim Saftfasten.

Ist Saftfasten einfacher als Heilfasten nach Buchinger?

Für mich ist Saftfasten die kleine Schwester des Heilfastens.

Das Beste ist doch, es einfach auszuprobieren, dann weißt Du was Dir gut tut und wobei Du Dich wohlfühlst.

Ich faste 2x im Jahr nach der Buchinger-Methode. Ich bin ein Ganz-oder-GarNicht-Typ. Von daher ist es für mich die beste Art des Fastens und ich werde es immer wieder tun.

Saftfasten ist für mich eine tolle Ergänzung zum Heilfasten. Nach Feiertagen, Festen und Urlauben, wo wir vielleicht doch nicht immer so vernünftig waren. Ich gönne mir einfach eine Entlastungszeit, die auch noch lecker schmeckt.

So eine 5-Tage-Saftfasten-Kur bringt schnell wieder Balance in den Körper und tut einfach mir einfach gut.

Wenn Du noch nie gefastet hast, denkst Du vielleicht, dass Saftfasten einfacher ist als Heilfasten?

Ich habe in einer geschlossen Fasten-Facebook-Gruppe erfahrene Fastende gefragt, was sie einfacher finden.

Das Ergebnis ist sehr knapp und es gibt kein RICHTIG und kein FALSCH.

  • 54% sagen, dass Heilfasten einfacher ist

  • 46% sagen, dass Saftfasten für sie leichter ist

Insofern fühl Dich frei, für Dich Deine beste Methode zu finden.

Zwei oder drei Safttage sind übrigens prima Entlastungstage vor einer Buchinger-Fastenwoche.

Dein 7-Tage Saftfasten-Plan

Tag 1 – Entlastungstag

Bevor Du mit der Saftfasten-Kur startest ist es gut Dich auf die Zeit vorzubereiten.

Stimme Dich gedanklich darauf ein, freue Dich auf die nächsten Tage und verabschiede Dich von unliebsamen Gewohnheiten.

Zum Beispiel kannst Du „Tschüss Schokolade vor dem Fernseher“ sagen.

Am Entlastungstag empfiehlt sich eine vegetarische oder vegane Ernährung. Alkohol solltest Du ebenfalls weglassen.  

UND

Es ist der Tag der Darmreinigung. Die ist nicht nur beim Heilfasten wichtig, sondern auch beim Saftfasten.

Zum Start trinken wir EINMAL eine Glaubersalzlösung. Löse dazu 2 bis 4 gehäufte Teelöffel Glaubersalz in 250 ml. lauwarmen Wasser auf. Mache gern eine Schuss Zitronen- oder Orangensaft ran, dann ist es etwas angenehmer.

Augen und Nase zu und runter damit – das ist das beste. Nicht lange zögern und bloß nicht zwischendurch absetzen.

Stelle Dir direkt ein weiteres Glas Wasser oder Tee bereit, dass Du gleich „nachspülen“ kannst.

Unser Darm braucht jetzt viel Flüssigkeit. Deshalb trinke im Anschluss reichlich Wasser oder Tee.

Bleibe unbedingt für die nächsten Stunden zu Hause.

 

Was auch immer passiert – es ist in Ordnung.

Mal ist es mehr, mal weniger!

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Tage 2 bis 6 – Saft-Tage

Über den Tag verteilt trinkst Du 1,0 bis 1,5 Liter Saft. Dazu kommen Tee und Wasser und, wenn Du magst, Gemüsebrühe.

Sorge für Abwechslung bei der Saftauswahl!

Wenn Du einen Entsafter hast, bereite Dir Deine Säfte gern zu.

Wenn Du es Dir etwas einfacher machen willst, kannst Du hochwertige Säfte kaufen. Ich empfehle (Werbung) KALE and ME.

Hier gibt es fertig konfigurierte Saftkuren oder Du stellst Dir Dein Paket zusammen.

Da Du verschiedene Sorten (Obst und Gemüse) hast, gibt es eine tolle Abwechslung.

Ich mag es am Tag verschiedene Saft-Sorten zu trinken.

Tee kannst Du Dir nach Belieben zubereiten. Vermeide möglichst schwarzen Tee (Coffein) und zu viel Früchtetee (Säure). Wenn es Dir schwer fällt auf Kaffee zu verzichten, hilft grüner Tee mit Schuss Zitrone.

Wie auch beim Heilfasten ist Bewegung die beste Unterstützung. Plane Bewegungszeit fest ein.

Ein Glas Sauerkrautsaft am Abend ist gut für den Darm, gern kannst Du auch jeden zweiten Tag einen Einlauf machen.

Tag 7 – Fastenbrechen

Das Fastenbrechen machen wir auch hier wieder mit einem frischen, knackigen Apfel. 

 

Es wird der beste Apfel sein, den Du in Deinem Leben gegessen hast.

Gestalte Deine Aufbautage bewusst und bedacht. Du möchtest doch das neue, leichte Gefühl noch lange behalten – oder?

Vegane oder vegetarische Ernährung für die folgende Woche, weiterhin auf Süßes und Alkohol verzichten, hilft Dir auf jeden Fall die Wirkungen nachhaltig zu erleben.

Selbstverständlich können Säfte auch Teil der Aufbautage sein.

 

Der Saft am Abend oder am Morgen ersetzt super das Frühstück oder Abendessen.

Ich wünsche Dir eine großartige Saftfasten-Kur!

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Mitglied im Verein für Unabhängige GesundheitsBeratung

Antje Reich -  www.leichter-fasten.de